Termin

Verschweigen Verurteilen - Ausstellung zur Verfolgung von Homosexuellen von 1945-1973

1.-16.August 2019 im Rathaus Saarbrücken

Öffnungszeiten: Mo.-Fr., jeweils 9-18 Uhr

Verschweigen Verurteilen

1945 endete die nationalsozialistische Diktatur und damit die intensivste Verfolgung von homosexuellen Menschen in der deutschen Geschichte. Wie in der NS-Zeit blieb jedoch auch in der Bundesrepublik männliche Homosexualität durch die Strafbestimmungen des § 175 StGB weiterhin verboten. Über 50.000 Männer wurden auf dieser Rechtsgrundlage bis 1969 verurteilt.

Die Ausstellung ist ein Resultat der Bemühungen um Aufarbeitung und Aufklärung. Sie ist ein wichtiger Schritt, um das geschehene Unrecht sichtbar zu machen, für homo- und transphobe Tendenzen zu sensibilisieren und für eine demokratische, vielfältige und solidarische Gesellschaft zu werben.

Präsentiert werden die Ergebnisse der Forschungsarbeiten über die Verfolgung von Homosexualität in der Zeit von 1946 bis 1973 in Rheinland-Pfalz. Durchgeführt haben die Forschungsarbeiten das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mit Förderung des rheinland-pfälzischen Familienministeriums. Verfasser*innen der Forschungsberichte sind Dr. Kirsten Plötz und Dr. Günter Grau. Konzipiert wurde die mobile Ausstellung von chezweitz GmbH – museale und urbane Szenografie.

1.–16. August 2019 im Rathaus Saarbrücken

Eröffnung: Donnerstag, 1. August um 18 Uhr

Öffnungszeiten:  Mo.–Fr., jeweils 9–18 Uhr

Schirmfrauen:  Ministerin Monika Bachmann & Oberbürgermeisterin Charlotte Britz

 

Führungen und Sonderöffnungen nach Absprache mit dem LSVD Saar