
Die Filmexpertin Ingeborg Boxhammer teilt mit uns ihre persönlichen Fernsehtipps.
Sa, 28.8., Kommissar LaBréa: Todesträume am Montparnasse, D 2010, R: Dennis Satin, Krimi: Alexandra von Grote (Haben radikale Feministinnen einen Ex-Häftling ermordet und kastriert? Kommissar LaBréa [der immer „bemüht“ wirkende Francis Fulton-Smith] ermittelt … Dritte erneut eher mäßige Verfilmung der LaBréa-Krimis der Autorin und Regisseurin Alexandra von Grote, die in den Achtzigern legendäre Lesbenfilme drehte: „Weggehen um anzukommen“, 1981, „Novembermond“, 1984)
So, 29.8., RTL 22:55 Uhr: Höher, weiter, schwul: Die Kölner Gay Games, D 2010 (Reportage über das längst beendete Sport-Event, mit super beklopptem Titel: Dümmer, dööööfer, RTL!)
Di, 31.8., RBB 22:45 Uhr: High Heels, Spanien 1991, R: Pedro Almodóvar* (Die alternde Diva Becky [Marisa Paredes] und ihre Tochter Rebecca [Victoria Abril] scheinen denselben Lover zu haben; irgendwie überlebt der das nicht … Schillernder Almodóvar-Bilderbogen, mit einer kurzen lesbischen Replik im Gefängnis …)
Mi, 1.9., SWR 23:20 Uhr: Das Mädchen, das die Seiten umblättert, Frankreich 2006, R: Denis Dercourt*** (Weil eine Jury-Richterin ihr die Karriere als Pianistin versaut, rächt sich die junge Melanie ein paar Jahre später an ihr, indem sie sich in ihr Leben und ihre – auch intime Nähe – schleicht; spannendes, aber absehbares Psychodrama)
Mi, 1.9., BR 23:25 Uhr: Die fetten Jahre sind vorbei, D 2004, R: Hans Weingartner+ (Drei Möchtegern-Anarchist_innen kidnappen den Alt-68er, inzwischen vermögenden Hardenberg (Burghart Klaußner), der ihnen u. a. von freier Liebe in der WG erzählt, bei der seine Frau auch lesbische Erfahrungen sammelte)
Do, 2.9., EinsFestival 16:30 Uhr: Schwule Sau – der neue Hass auf Homosexuelle, D 2010, R: Christina Zühlke (Reportage über „neue“ Diskriminierung besonders an Schulen)
Fr, 3.9. arte 20:15 Uhr: Mama ist beim Friseur, Kanada 2008, R: Léa Pool (Die schweizerisch-kanadische Regisseurin Pool, die bisher vorwiegend mit Lesbendramen in Erscheinung trat („Anne Trister“, 1985, „Emporte-moi“, 1998, „Lost & Delirious“, 2000), drehte hier ein Familiendrama, in dem die Mutter die Familie verlässt, als sie die Homosexualität ihres Gatten entdeckt)
Fr, 3.9., EinsFestival 20:15 Uhr: Vier Minuten, D 2006, R: Chris Kraus*** (Traude Krüger [Monica Bleibtreu], strenge und altmodische Klavierlehrerin gibt renitenter, aber begabter junger Frau [Hannah Herzsprung] im Knast Unterricht. Beide Frauen hadern u. a. mit ihren Erinnerungen; die von Traude Krüger reichen in die Nazizeit zurück, wo sie eine lesbische Beziehung hatte)
Sa, 4.9., arte 14:30 Uhr: Bonjour Sagan, Frankreich 2008, R: Diane Kurys (Die Regisseurin von „Entre Nous“ verfilmte einen Ausschnitt aus dem Leben der französischen Autorin Françoise Sagan [Sylvie Testud], die 1954 mit ihrem unkonventionellen Roman „Bonjour Tristesse“ Aufsehen erregte.)
Sa, 4.9., EinsFestival 21:45 Uhr; Kirschrot, D 2007, R: Lena Knauss, 20 min (Kurzspielfilm über das Begehren einer jungen Frau, das sich dummerweise auf eine Künstlerin bezieht, die bereits eine Beziehung hat …)
Sa, 4.9., ZDF 21:45 Uhr: Der Alte – Himmel und Hölle, D 2005, R: Hartmut Griesmayr*** (Der Mordfall einer bisexuellen --- uargh ….Therapeutin – urghhh … lässt auch ihre ehemalige Geliebte …. Chrrrr----chrrrr… chrrrr - chrrrrrh --- verdächtig erscheinen und … … schnarch …)
Sa, 4.9., mdr 00:15 Uhr: Blade Runner – The Final Cut, USA 1982/2007, R: Ridley Scott+ (In einer fernen Zukunft jagt Detektiv Deckard [Harrison Ford] Replikanten, die sich für ihre arg befristet angelegte Existenz rächen wollen. Beim Test Mensch oder Replikantin fragt ihn sein Objekt der Begierde, ob er testen wolle, ob sie lesbisch sei … Sehenswerter, spannender Sci-Fi-Thriller!)
Mo, 6.9., arte 20:15 Uhr: Lautlos wie die Nacht, Frankreich 1962, R: Henri Verneuil+ (Für einen großen Coup mit Charlie [Jean Gabin] will sich Francis [Alain Delon] in Cannes als reicher Playboy ausgeben; der Barkeeper warnt ihn vor einer attraktiven Blondine: „Wenn ich mich mal so ausdrücken darf: eine Art Konkurrenz!“)
Di, 7.9., ProSieben 11:15 Uhr: Bowfingers große Nummer, USA 1999, R: Frank Oz* (Komödie über einen erfolglosen Hollywood-Regisseur [Steve Martin]; ein Filmsternchen [Heather Graham] bändelt mit der Produzentin an …)
Mi, 8.9., Tele5 20:15 Uhr: Gia – Preis der Schönheit, USA 1998, R: Michael Cristofer****** (Biografischer Film über das Model Gia Carangi (1960-1986) [Angelina Jolie], die dem Heroin verfiel und an AIDS starb. Sie hatte eine unglückliche Beziehung mit der Maskenbildnerin Linda [Elizabeth Mitchell]. Sehr eindringliches Suchtdrama!)
Mi, 8.9., SWR 23:00 Uhr: Romy, D 2009, R: Torsten C. Fischer* (Biografisches Drama über das Leben der Schauspielerin Romy Schneider (1938-1982); der Film „Mädchen in Uniform“ wird einfach übergangen; es gibt mal einen provokanten Kuss mit einer Frau, sonst nüscht!)
Do, 9.9.,, Vox 22:45 Uhr: V wie Vendetta, UK/D 2006, R: James McTeigue** (England ist hier zu einem faschistischen Überwachungsstaat geworden, in dem der Lordkanzler [John Hurt] Homosexuelle und Andersdenkende ermorden lässt. Der mysteriöse, Maske tragende Gegenspieler V [Hugo Weaving] startet einen Rachefeldzug, bei dem ihm die junge Evey [Natalie Portman] zunächst unwissend hilft … Interessant und konsequent, stellenweise zu viel Fantasy, aber sehr spannend!)
Do, 9.9., WDR 23:15 Uhr: XXY, Spanien/Frankreich/Argentinien 2007, R: Lucía Puenzo (Sehr eindringliches Drama um die heranwachsende Intersexuelle Inès, die mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen ausgestattet ist, bisher jedoch durch Medikamente als Mädchen gelebt hat. Inzwischen entwickeln sich ihre männlichen Geschlechtsorgane stärker und gemeinsam mit den Eltern wird überlegt, was zu tun ist … Lucía Puenzo verfilmte 2009 ihren eigenen Roman, das lesbische und sehr sehenswerte Drama „Das Fischkind“)
Sa, 11.9., ProSieben 16:20 Uhr: 10 Dinge, die ich an dir hasse, USA 1999, R: Gil Junger+ (Teenie-Liebeskomödie nach antiquierten Vorgaben: Bianca muss erst ihre widerspenstige Schwester Kat [Julia Stiles] verkuppeln, bevor sie selbst ein Date haben darf; dafür betont sie, Kat sei „kein k.d.lang-Typ“! Hört mal, wer guckt denn so einen Scheiß???)
So, 12.9., ARD 01:55 Uhr: Die schwarze Dahlie, USA 2006, R: Brian De Palma**** (Düsterer Thriller, angesiedelt im Hollywood der vierziger Jahre: Jung-naiver Cop [Josh Hartnett] und sein skrupelloser Kollege [Aaron Eckhart] recherchieren den Mord an einer jungen Frau [Mia Kirshner], die u. a. in der Lesbenszene verkehrte, wo die beiden natürlich auch flugs hin müssen, um k.d. lang trällern zu hören und Lesben zu gucken … Die Krimihandlung ist schon recht spannend inszeniert, aber die Hintergrundgeschichten sind hanebüchen.)
Mo, 13.9., Sat1 20:15 Uhr: Girls Club – Vorsicht bissig, USA 2004, R: Mark S. Waters*** (Privatschülerin Cadie [Lindsay Lohan] macht erste Erfahrungen an einer Highschool, wo „Lesbe“ eines der beliebtesten Schimpfwörter ist … Gar nicht so üble Teenie-Studie)
Mo, 13.9., NDR 21:00 Uhr: Tatort – Mörderspiele, D/Österreich 2004, R: Stephan Mayer, Peter F. Bringmann***** (Eine geköpfte Frauenleiche führt Kommissar Thiel [Axel Prahl] und Pathologe Boerne [Jan-Josef Liefers] auf die Spur ihrer Geliebten, die jedoch in Bälde auch abgemurkst wird. Tja … Zwei tote Mehr-oder-weniger-Lesben und eine verdächtige Frau … Andere Rollen kommen für Lesben in deutschen Fernsehkrimis wohl nicht in Frage; ich hab’s echt satt!)
Mo, 13.9., mdr 22:50 Uhr: Coming Out, DDR 1989, R: Heiner Carow+ (Ein junger Lehrer [Matthias Freihof] versucht, seine homosexuellen Bedürfnisse zu unterdrücken und ein heterosexuelles Leben zu führen, aber die Beziehung mit Tanja [Dagmar Manzel] funktioniert nicht. In der Schwulenbar fühlt er sich von Matthias [Dirk Kummer] angezogen und dort erzählt auch eine der Bartransen [Charlotte von Mahlsdorf] von einer lesbischen Schwester … Der Film hatte am Abend des Mauerfalls Premiere!)
Di, 14.9, RTL II 20:15 Uhr: Generation Ahnungslos, D 2009 (Pseudo-Aufklärung in einer Reportage-Reihe mit Therapeutin, die einer Mutter beisteht, deren Tochter sich als lesbisch outet)
Di, 14.9., RTL II 03:45 Uhr: Zwei mal Zwei, USA 1988, R: Jim Zucker (Bette Midler und Lily Tomlin als vertauschte Zwillingspärchen, also beide mal zwei genommen, erleben abgedrehte Abenteuer und zeigen den Männern, was ne Harke ist … Witzig, frech und … okay, sehr amerikanisch! Aber die beiden Darstellerinnen sind umwerfend!)
Mi, 15.9., BR 21:45 Uhr: Alles auf Zucker, D 2004, R: Dani Levy** (Total überschuldet hofft der zwielichtige Jackie Zucker [Henry Hübchen] auf das Erbe seiner grad verstorbenen Mutter. Um das jedoch antreten zu können, müssen er und seine Familie ihren jüdischen Glauben unter Beweis stellen. Und dafür muss er seine Frau [Hannelore Elsner] und seine lesbische Tochter [Anja Franke] gewinnen – und vor allem seinen orthodoxen Bruder überzeugen … Auch 3sat, 19.9., 20:15 Uhr)
Do, 16.9., ZDFneo 17:15 Uhr: Das verborgene Geschlecht, UK 2010 (Doku über Geschlechtsidentitäten anhand indischer „Eunuchen“)
Fr, 17.9., arte 00:25 Uhr: Kirschrot, D 2007, R: Lena Knauss, 20 min (Der Kurzspielfilm über eine dramatische lesbische Liebesgeschichte ist Teil des Programms „Kurzschluss – Das Magazin“)
Sa, 18.9., NDR 20:15 Uhr: Frauen machen Spaß (Zusammenschnitt witziger Sketche von Kabarettistinnen wie Trude Herr, Evelyn Hamann, Gisela Schlüter, Maren Kroymann und anderen; LEIDER mit diesen eingespielten Kommentaren anderer Fernsehstars! Das haben sich die Öffentlich-Rechtlichen von den Privaten abgeschaut, wo sie dieses überflüssige und störende Geblubber besser auch gelassen hätten)
So, 19.9., ProSieben 15:20 Uhr: Abgefahren – Mit Vollgas in die Liebe, D 2004, R: Jakob Schäuffelen*** (Da Mia [Felicitas Woll] davon träumt, Rennfahrerin zu werden, tuned sie den alten Käfer ihrer protestierenden Mutter [einziger Lichtblick in diesem lahmen Auto-Brei: Sissi Perlinger] und lässt sich von Fahrlehrerin Sherin [Nina Tenge] betören. Nicht sehr lange, denn Sherin ist – wie sich das für eine Filmlesbe gehört – durch und durch verschlagen, und Mia himmelt sowieso den Macho Cosmo [Sebastian Ströbel] an. Ich würde sagen: Nix Vollgas, Rückwärtsgang!)
So, 19.9,, WDR 16:30 Uhr: Tag 7 – Homophobie im Sauerland, R: Christina Zühlke (Reportage)
Mo, 20.9., EinsFestival 20:15 Uhr: Lover oder Loser, UK 1999, R: David Kane** (Drei Männer und drei Frauen versuchen sich beziehungsmäßig aneinander und geben sich – auf der heterosexuellen Ebene, versteht sich – sozusagen die Klinke in die Hand. Eine von den Frauen hat kurzzeitig auch eine lesbische Affäre. Beziehungskomödie, die leider in keiner Weise über sich selbst hinaus weist)
Do, 23.9., ProSieben 11:15 Uhr: Ein Date zu dritt, USA 1999, R: Damon Santostefano* (Zwei Erfinder [u. a. Dylan McDermott] geben sich als Schwule aus, um von einem eifersüchtigen Auftraggeber auch als Kontrolleure für seine attraktive Freundin [Neve Campbell] angeheuert zu werden; die erzählt dem tollen Schwulen von ihren lesbischen Erlebnissen. Abgenudelte Klischeefarce ohne Überraschungen, denn es endet – wie kann es auch anders sein – hetero … Gähn!)
Do, 23.9., arte 22:20 Uhr: Und Hollywood erschuf die Frau, FRA 2009, R: Julia und Clara Kuperberg (Reportage über das US-amerikanische Frauenbild in den sogenannten „Chick Flicks“ (auch das wieder so ne ultra-dämliche Wortschöpfung!), in denen Frauen überwiegend männerfixiert und unselbständig dargestellt werden; mit Interviews einiger erfolgreicher Macherinnen wie Nora Ephron [„Schlaflos in Seattle“] oder Callie Khourie [Drehbuch-Oscar für „Thelma & Louise“])
Do, 23.9., ARD 23:45 Uhr: Inas Nacht: Sabbeln, Saufen, Singen (Zu Gast bei Ina Müller sind Désiree Nick, Nina Hagen und Beth Ditto [Sängerin der Band „The Gossip“] – das könnte ganz unterhaltsam werden …)
- Die Fernsehtipps entstanden ca. Anfang 2007 als Service für meine Freundinnen. Inhaltsangaben und Wertungen speisen sich aus meinen Datenbanken, spiegeln allerdings meine persönliche Meinung wider ? und meinen Humor ?
- Die Fernsehtipps dürfen weitergegeben werden; zurzeit befinden sich in meinem Verteiler bundesweit ca. 50 Privatpersonen, Initiativen und Institutionen (von Dresden bis Saarbrücken; von Hamburg bis Tübingen), die jeweils ihre Verteiler ebenfalls damit bedienen. Veröffentlichungen jedoch sollten bitte mit mir abgesprochen werden. Derzeit veröffentlichen die Cinedames in Saarbrücken
http://www.checkpoint-sb.de/checkpoint/gruppen/cinedames/filmtipp/,
die Achtbar in Tübingen
http://www.achtbar-tuebingen.de/index.php/content/view/328/84/
und Konnys Lesbenseiten http://www.lesben.org die Tipps. Für nicht aktualisierte Versionen auf diesen Seiten bin ich nicht verantwortlich.
- Die Tipps bekommt ihr unentgeltlich; in der Regel im Zwei-Wochen-Rhythmus. Wenn ihr meine Arbeit unterstützen wollt, dann könnt ihr für www.lesbengeschichte.de spenden und damit die Zukunft dieser Seiten sichern: Ingeborg Boxhammer, Stichwort "Lesbengeschichte" Kontonummer 300 933 579 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98)
- Bis 06:00 Uhr morgens ordne ich alle Sendungen dem Vortag zu, weil das für mich einfacher ist. Bitte bei Sendeterminen zwischen 00:00 und 06:00 Uhr zur Not für beide in Frage kommenden Tage recherchieren/programmieren.
- Bis auf ganz wenige Ausnahmen berücksichtige ich keine Serien und keine unmittelbaren Wiederholungen!
- Regelmäßig aktualisierte Listen zu lesbischer Liebe in deutschen, deutschsprachigen oder koproduzierten Spielfilmen, Dokumentationen, Reportagen und Talkshows findet ihr unter ?Lesben & Film? auf www.lesbengeschichte.de.
© Ingeborg Boxhammer (Bonn 2005/2010)
Die Fernsehtipps begannen als eine Art Sharing mit meinen Freundinnen;
es werden ausschließlich Filme (Spielfilme, Dokus, Kurzfilme), evtl. auch Reportagen und Talk-Shows aufgelistet.
Die Sternchen hinter den Filmen beziehen sich auf meine Einschätzung in meiner
Datenbank: 8 Sternchen sagen nicht aus, dass der Film super gut ist, sondern dass er sehr viel lesbischen Inhalt hat (mehr als 8 geht nicht ;-)).
Wertung nach dem Sternchenprinzip
* * * * * * * * 8 Sterne
Eindeutiger Lesbenfilm, in dem Lesben die Handlung tragen. Ohne sie würde der
Plot im Optimalfall nicht mehr funktionieren. Lesbischsein wird hier nicht in
Frage gestellt und daher auch nicht mehr diskutiert. Mitunter ist so ein Film in
allen (technischen) Bereichen fast nur von Frauen produziert.
* * * * * * * 7 Sterne
Es geht überwiegend um Lesben, obwohl noch ein paar andere Motive verfolgt
werden. Die Lesben werden von der Filmlogik nicht in Frage gestellt, sondern
erhalten selbstverständliche Dominanz innerhalb der Handlung.
* * * * * * 6 Sterne
Neben der Hauptthematik ist mindestens ein dominanter Handlungsstrang mit Lesben
vorhanden, wird behandelt und ist unübersehbar!
* * * * * 5 Sterne
Implizit eindeutig lesbischer Tenor, die Geschichte wirkt jedoch etwas gebremst;
die Regie wagte sich vielleicht nicht explizit an das Thema heran oder wollte es
nur ausschlachten. Intensive Frauenfreundschaften, die die Grenze in der
Ausblende oder im Off überschritten haben oder zu überschreiten scheinen ...
* * * * 4 Sterne
(Nebenrollen-) Lesben werden eindeutig als solche dargestellt und sind über
einige Sequenzen des Films präsent; kurze Affären fallen auch in diese
Kategorie!
* * * 3 Sterne
Innige/intensive Freundschaft oder Hassliebe mit lesbischen
Möglichkeiten/Ansätzen, die aber nicht wirklich verfolgt werden und absolut im
Hintergrund fungieren!
* * 2 Sterne
Zwischendurch taucht mal eine Lesbe auf, oder Lesben werden erwähnt oder im
Hintergrund gezeigt, mal ein Kuss, mal ein tiefer Blick und entsprechender
Kommentar oder eine eindeutige Anmache ...
* 1 Stern
So wenig Lesbisches ist hier drin, dass es jederzeit und auch immer wieder zu
übersehen ist!
+
Hier handelt es sich lediglich um umstrittene Andeutungen und/oder Zwischentöne.
Transgender-Darstellungen oder Hosenrollen fallen mitunter auch in diese
Kategorie.
Ebenfalls kostenlose Fernsehtipps (bezüglich Serien, Sat-Programme und/oder
Pay-TV sehr viel umfangreicher als meine) findet ihr z.B. unter
nuernberg.gay-web.dehttp://www.checkpoint-sb.de/?id=